Beschreibung

Dieses wunderschöne historische Ferienhaus

liegt in einer romantischen kleinen Ortschaft am Fuße des steirischen “Sölkpasses” in sonniger Lage. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts wurde es erstmals urkundlich erwähnt. Das Haus hat eine lange Geschichte, war stets von regionaler Bedeutung und schon früh sehr großzügig angelegt. Die Bausubstanz geht im Kern bis auf die Gotik zurück. Jede der beiden ausgebauten Etagen bietet ca. 140 qm Wohnfläche und kann auch separat als Ferienwohnung gemietet werden, die Wohnküchen haben jeweils ca. 50qm und sind sozusagen das Herz jeder Etage. Hier ist von früh bis spät immer etwas los: Es gibt den Küchenbereich mit je einer voll ausgestatteten Küche und einem gemauerten Holzherd, einen Kommunikationsbereich mit Sesseln, den großen Esstisch sowie im Obergeschoß den herrlichen, begehbaren gemauerten Ofen, auf dem es sich fantastisch liegen lässt. Nicht nur für Kinder ist dieser magisch anziehend. Gleich daneben steht das gemütliche Sofa, von dem man das Flackern der Flammen im Ofen beobachten kann. Besonders empfehlenswert nach dem Essen zum Auszuruhen oder worauf auch immer Sie gerade Lust haben.

Das Haus wurde von Grund auf saniert, wobei wir auf die Verwendung natürlicher Materialien allergrößten Wert legten: Die Fußböden sind aus Jahrhunderte alten Dielenböden oder aus obersteirischem Lärchenholz, auch die neuen Fenster und Türen wurden vom Tischler des Ortes aus Lärchenholz gefertigt. Putz und Wandfarbe haben wir nach ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt und verarbeitet. Das Haus wird mit Pellets zentralbeheizt, im frisch renovierten Untergeschoß verschaffen eine Wandheizung und leicht temperierte Böden eine Wohlfühlatmosphäre, in den Bädern gibt es im ganzen Haus eine Fußbodenheizung. Zusätzlich warten 5 moderne Hafnerkachelöfen darauf, befeuert zu werden, sie geben zusätzlich gemütliche Strahlungswärme. Das Holz liegt vor der Eingangstür bereit.
Die beiden Etagen sind separat von außen zugänglich, im Vorhaus sind sie mit einer gemauerten Stiege verbunden. Von hier kommt man auch in den Wellnessbereich, der im Erdgeschosses eines am Haus angebauten Troadkastens (ehemaliger Getreidespeicher) untergebracht ist. Die untere Etage ist vom Garten her begehbar, vor dem Eingang zur oberen Etage befindet sich eine Terrasse.

Um das Haus herum befindet sich ein wunderschöner grüner Garten, eine Oase der Ruhe, im Sommer wie im Winter. Im vorderen Teil können die Autos geparkt werden.
Das Anwesen liegt innerhalb einer über Jahrhunderte gewachsenen, sehr harmonischen Siedlungsstruktur. Die Bewohner sind sehr freundlich und aufgeschlossen – Sie können sich rundherum sicher fühlen.

Chronik: Auszug aus der Festschrift zur 800-Jahr-Feier von Schöder von Walter Brunner

Chronik
Baierdorf 18 (alt 21) Brugger
EZ 23 (1899 97) KZ 19 U 373 Murau U1, 12 Kirche Schöder

Hausname von der Lage an der Brücke über dem Katschbach. Zum Besitz gehörten immer eine Mühle, deshalb auch Hausnahme Müller. War ein Lehen der Herren von Pettau, die auch die Hft Großsölk besessen haben. “Müll zu Payrdorf”; Inhaber waren lange die Besitzer des herschaftl. Amtshofes in Baierdorf und des Gschlachtenhofes in Schöder.
Besitzer seit ca. 1300 Engelein der Murr, Pächter der Hft Baierdorf, dann dessen Tochter Aimel 1340 – 1348 (“Muel und äcker”). Bei der Vergleichsverhandlung am 15. 6. 1348 auch Herdeg von Pettau durch den Fultziech von St. Peter und Fritzel den Pötschon von Murau vertreten; Herdeg von Pettau hat 1345 Schloß und Hft Großsölk von Hg. Albrecht gekauft. Weitere Besitzer: Andre der Payrdorfer aus dem Geschlecht der Lobminger, seine Tochter Anna Payrdorferin, die 1426 den Pfleger der Pettauer Hft Großsölk Heinrich Pucherl geheiratet und ihm Gschlachtenhof und Amtshof zugebracht hatte. Seither ist unsere Mühle zum Gschlachtenhof untertänig. Durch Vertrag 1478 Hans Schlacht als Besitzer der Mühle nach der Witwe Radegund Puchler. Diese waren Eigentümer, doch wurde das Gut von Untertanen bewirtschaftet: 1445 Heinrich Mülner, 1516 Hans Mülner, 1542 Niclas Müllner, hierauf die Familie Wieser im 17. Jh: Jakob Wiser um 1648, Peter Wieser 1672-1702 (1. Frau Magdalena, 2. Frau Rosina). Thomas Wißer 1703-1728, heiratet Maria Elisabeth, Tochter von Konrad Graf von Schernberg auf Schloß Thurnegg. Joseph Wißer 1730-1760, hierauf dessen Sohn Sebastian Wieser seit 1757 verheiratet mit Teresia Mürzl von Mainharter. Ignaz Karl 1787. Am Bruggergut war 1707-1740 Mathias Fortner Besitzer, 1742 dessen Sohn Jakob, 1749 Paul Schweiger vlg. Lick.

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